Grammatik am Satz: Wortarten, Zeitformen, Fälle, Satzglieder
Das lernst du
- Ich erkenne Präposition, Konjunktion, Adverb und Pronomen.
- Ich bilde Zeitformen sicher, auch bei starken Verben und mit sein.
- Ich verwende das Plusquamperfekt für das, was vorher geschah.
- Ich wähle das Bindewort nach der Beziehung der Sätze: weil, obwohl, damit, wenn.
- Ich bestimme die vier Fälle mit der Frageprobe.
- Ich setze den Begleiter im richtigen Fall ein, auch nach Präpositionen.
- Ich finde das Subjekt auch dann, wenn es nicht vorn steht.
- Ich wähle die passende Präposition und den Fall danach.
Merksätze
Präpositionen stehen vor einem Nomen: auf dem Tisch.
Konjunktionen verbinden: und, weil. Adverbien sagen, wo, wann oder wie: heute, dort.
Das Hilfsverb zeigt die Zeitform.
Im Perfekt steht hat oder ist mit Partizip, im Futur wird mit Grundform. Starke Verben ändern im Präteritum den Vokal.
Was vorher geschah, steht im Plusquamperfekt. Nachdem sie gegessen hatte, ging sie.
Frag, wie die Teile zusammenhängen.
Weil nennt den Grund, obwohl einen Gegensatz, damit den Zweck, wenn die Bedingung.
Den Fall zeigt die Frage mit dem Verb.
Wer oder was: Nominativ, wessen: Genitiv, wem: Dativ, wen: Akkusativ.
Der Fall ändert den Begleiter: der Hund, des Hundes, dem Hund, den Hund.
Nach mit und bei steht der Dativ, nach für und ohne der Akkusativ.
Das erste Satzglied ist nicht immer das Subjekt.
Stell den Satz um und frag, wer oder was etwas tut.
Nach in, auf und an fragst du: wo oder wohin?
Wohin verlangt den Akkusativ, wo den Dativ: auf den Tisch, auf dem Tisch.
Selbst abfragen
Tippen dreht um, Wischen blättert.Leertaste dreht um, Pfeiltasten blättern.
So geht es – ein Beispiel je Aufgabenart
Welche Wortart ist das fett gedruckte Wort?
Wir fahren morgen mit dem Zug.
- Nicht die Bedeutung entscheidet, sondern wie sich das Wort im Satz verhält.
- Probe: Es steht für ein Nomen oder eine Person: er für den Hund, sie für Mia.
- Also: „Wir“ ist ein Pronomen.
Ergebnis: Pronomen
Welche Wortart ist das fett gedruckte Wort?
Der Hund ist groß.
- Nicht die Bedeutung entscheidet, sondern wie sich das Wort im Satz verhält.
- Probe.
- Also: „Hund“ ist ein Nomen.
Ergebnis: Nomen
Wie heißt der Satz im Präteritum?
Mia spielt Fußball.
- Präteritum: Nur ein Verb in der Vergangenheitsform.
- Bei „spielen“: spielte.
- Also: Mia spielte Fußball.
Ergebnis: Mia spielte Fußball.
In welcher Zeitform steht der Satz?
Mia wird Fußball spielen.
- Suche alle Teile des Verbs – auch am Satzende.
- werden mit der Grundform am Ende – das ist Futur.
- Also: Futur.
Ergebnis: Futur
Typische Fehler – so sieht es falsch aus, so richtig
Wegen dem Regen blieben wir da. – „wegen“ ist ein Adverb.
„wegen“ steht vor einem Nomen und verlangt den Genitiv: wegen des Regens. Es ist eine Präposition.
Steht es vor einem Nomen, verbindet es, oder sagt es wo, wann, wie?
Es ist schön, weil es um Bewegung geht: „Rennen“ ist immer ein Verb.
Probe im Satz: Das Rennen beginnt (Begleiter davor, Nomen). Wir rennen (ich, du, er verändert es, Verb).
Mach die Probe im Satz, statt nach der Bedeutung zu raten.
Ich bleibe zu Hause, obwohl ich krank bin. (gemeint ist ein Grund)
Gemeint ist ein Grund: Ich bleibe zu Hause, weil ich krank bin. „obwohl“ nennt einen Gegensatz.
Frag: Ist der zweite Teil ein Grund, ein Gegensatz, ein Zweck oder eine Bedingung?
Ich habe nach Hause gelaufen. Wir haben gesingt.
Ich bin nach Hause gelaufen. Wir haben gesungen. Bewegung geht mit sein, starke Verben ändern den Vokal.
Bewegung und Veränderung mit sein; starke Verben ändern den Vokal.
Tim hat gestern gespielt: Präsens, weil „hat“ Präsens ist.
Alle Teile des Verbs ansehen: hat gespielt ist Perfekt.
Alle Teile des Verbs ansehen, auch am Satzende.
Als ich ankam, ging der Zug schon. (die frühere Handlung im Präteritum)
Als ich ankam, war der Zug schon gefahren. Was vorher geschah, steht im Plusquamperfekt.
Was vorher geschah: hatte oder war mit Partizip.
Ich sehe dem Hund. (Dativ gewählt)
Ich sehe den Hund. Frage mit dem Verb: Wen sehe ich? Den Hund: Akkusativ.
Frag mit dem Verb: Wer oder was, wessen, wem, wen oder was?
Ich gebe ihn das Buch.
Ich gebe ihm das Buch. Wem gebe ich es? Ihm: Dativ.
Frageprobe mit dem Verb: wem oder wen? Das Pronomen zeigt den Fall.
Dem Kind gefällt das Lied: Subjekt ist „dem Kind“.
Ersatzprobe: Es gefällt ihm. „das Lied“ lässt sich durch „es“ ersetzen, es ist das Subjekt.
Setze er, sie oder es ein. Wo das Verb passt, steht das Subjekt.
Ich helfe der Mann.
Ich helfe dem Mann. Erst fragen: Wem helfe ich? Dann den Begleiter im Dativ wählen.
Erst den Fall mit der Frage bestimmen, dann den Begleiter.
In der Pause spielt Tim: „spielt Tim“ ist ein Satzglied.
„In der Pause“ wandert zusammen: Tim spielt in der Pause. Das ist ein Satzglied, „spielt“ ist das Prädikat.
Umstellprobe, dann die Frage mit dem Verb.
Ich gehe in dem Park. Wir sitzen in den Garten.
Ich gehe in den Park (wohin: Akkusativ). Wir sitzen in dem Garten (wo: Dativ).
Frag mit dem Verb: wo oder wohin? Wohin: Akkusativ, wo: Dativ.
das Tisch, der Sofa, die Fenster
der Tisch, das Sofa, das Fenster: Nomen immer mit Begleiter lernen und nachschlagen.
Sag das Nomen mit seinem Begleiter: der Tisch, die Wand, das Sofa.
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